Kennenlernfest zum OMA/OPA-Projekt des NL40

Kategorie

Verein

Wer hat das Projekt initiiert?

Der Verein NL 40 zur Förderung des Menschen in seinem Bedürfnis nach Gesundheit, Kommunikation, Integration, Kunst und Kultur (kurz: NL 40)

Wer ist beteiligt?

Verein NL 40, Offenes Atelier „Rahmen-Bilder-Spiegel“, Bezirksvorstehung Alsergrund

Wo findet das Projekt statt?

1090 Wien

Wann findet das Projekt statt?

12.9.2012

Ziel des Projekts?

DAS „OMA/OPA-PROJEKT“ – LERNHILFEPROJEKT FÜR VOLKSSCHULKINDER MIT MIGRATIONSHINTERGRUND

Das „OMA/OPA-Projekt“ ist als Allianz von Jung und Alt zu verstehen: Österreichische SeniorInnen lernen mit Kindern von MigrantInnen, begleitet von einer Pädagogin und Fachleuten für interkulturelle Kompetenz. SeniorInnenen finden auf diese Weise wieder eine sinnvolle Beschäftigung und die Kinder können sich in der Schule verbessern bzw. ihre Deutschkenntnisse in geschütztem Rahmen erweitern.
Das Projekt ist für VolksschülerInnen mit sehr mangelhaften Deutschkenntnissen ausgerichtet.

Welche Konkreten Maßnahmen werden gesetzt?

Im Rahmen dieses Integrationsprojekts werden VolksschülerInnen mit Migrationshintergrund gefördert.

Im Mittelpunkt steht eine gezielte Lernhilfe und Sprachförderung, um Defizite auszugleichen und den SchülerInnen bessere Lern-, Entwicklungs- und somit Lebenschancen zu bieten.

Dabei wird großes Augenmerk auf kompetente Hilfe gelegt. In geschütztem Rahmen bekommt jedes Kind an zwei Nachmittagen für die Dauer von zwei Stunden die Möglichkeit mit seiner eigenen Bezugsperson in seinem Tempo spielerisch Deutsch zu lernen (Lautieren, sinnhaftes Lesen und Schreiben, Sprechen, Grammatik,…) und kann gleichzeitig durch Erarbeiten der Hausaufgaben besser am Unterricht teilnehmen.

Warum soll man es nachmachen?

Innovativ an diesem Projekt ist der Intergenerationendialog gepaart mit interkulturellem Dialog. Besonders daran ist, dass das Projekt in einem nichtschulischen Rahmen realisiert wird. Hier wird kein Frontalunterricht eingesetzt, sondern eine ganz individuelle Förderung durch jeweils eine Bezugsperson. Durch die ungeteilte Aufmerksamkeit der Bezugsperson wird Vertrauen nachhaltig geankert. Die SeniorInnen sind sinnhaft beschäftigt und identifizieren sich mit dieser Aufgabe. Diese Arbeit ist ein gutes Beispiel für den Generationendialog und den wertschätzenden Austausch der Kulturen.

Worauf soll man besonders achten?

 

Nähere Informationen

Sascha Göbel, Bezirksvorstehung Alsergrund, 1090 Wien, Währinger Straße 43, Tel: 01.4000.09114, email: sascha.goebel@wien.gv.at