Statements

Glavinic2

Respekt ist eine bewusste Entscheidung hin zur Welt und hin zum Menschen an sich, und sie muss jeden Tag bewusst gelebt werden.

Thomas Glavinic, Schriftsteller

Sonja Ablinger (seibli)

Respekt, das ist die bedingungslose Parteinahme für die Würde des Menschen und für die gleichen Rechte aller Bürgerinnen und Bürger. Klingt selbstverständlich, ist es aber nicht – nicht immer, nicht überall. Und nicht für jede und jeden. Darum braucht es das Engagement und die Einmischung Vieler. Die Plattform Respekt.net macht leise Stimmen laut und kleine Ideen groß. Danke.

Sonja Ablinger, SPÖ-Kultursprecherin

Liebes respekt.net,
vor 2 Jahren wurde ich von Euch zwecks Mitmachen angesprochen. Mein erster Gedanke war: noch ein paar weiße Ritter, die die Welt retten wollen. Jetzt, 2 Jahre später: danke, dass es Euch weiße Ritter gibt. Manche Ideen sind besser, manche weniger gut, aber alle bedeuten Bewegung – und manche kommen der Umsetzung durch meinen Obulus näher.
Dr. Michael Adam, Geburtshaus Nußdorf Gründer

Respekt vor der Kreativität des Einzelnen! Durch sie sind Meisterwerke nicht nur in der Musik, bildenden und darstellenden Kunst möglich geworden; auch in der Politik sollte diese Kraft Neues zu schaffen spürbar sein, aber gerade dort wo für unsere Gesellschaft Veränderungen und vor allem Verbesserungen möglich wären, ist Kreativität nicht zu sehen. Kann ich Respekt vor solch einer Politik haben?
Prof. Mag. Karl Brandstätter, Künstler

andrea eckert

Respekt.net ist eine großartige Initiative engagierter Menschen. Sie ebnen zum Beispiel durch konkrete, niederschwellige Hilfestellung Migrantinnen, die in patriarchalen Familienstrukturen aufgewachsen sind, den Weg in ein selbstbestimmtes Leben als integriertes Mitglied der österreichischen Gesellschaft.
Andrea Eckert, Schauspielerin

Respekt heißt gegenseitige Anerkennung und Akzeptanz und gehört zu den Fundamenten der Menschlichkeit. Man muss zulassen können, dass andere Menschen auf eine uns vielleicht nicht leicht nachvollziehbare Art denken, fühlen, oder Dinge einfach anders anpacken. Es braucht eine neue Haltung von Menschlichkeit, sozialem Bewusstsein und Ethik – denn Respekt ist nicht teilbar.
Sonia Feiger, Spitzenkandidatin der Initiative Respekt

„Ändern lasst sich gar nix, weil sonst hätten mir’s ja schon gmacht“ hat Georg Kreisler in einem seiner treffendsten Lieder über Wien gedichtet. Ich finde es großartig, dass ausgerechnet hier, in der Metropole der gepflegten Resignation, eine Initiative erblüht ist, die uns vor Augen führt, dass Veränderungen und Erneuerungen immer möglich sind, wenn wir es nur tun. Respekt vor unseren Mitmenschen, Zivilcourage und Engagement ist alles, was wir dafür brauchen. Unsere Kinder, denen wir eine alles andere als einfache Welt hinterlassen, werden es uns danken.
Mathias Forberg, Filmproduzent

Unsere Zeit ist eine Zeit großer Veränderungen: Einwanderung, Globalisierung, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Wandel stellen unsere Gesellschaft vor schwer zu bewältigende Probleme. Viele Menschen hoffen, dass Lösungen im Einklang mit den Prinzipien von Menschlichkeit und Vernunft gefunden werden können. Respekt.net hat bewiesen, dass entschlossene und wohlmeinende Bürger einen praktischen Beitrag leisten können – einen Beitrag, der angesichts budgetärer Nöte im öffentlichen Bereich besonders wertvoll ist.
Das Projekt des Ustinov Instituts „Kompetenz im Umgang mit Vorurteilen – Lehrbehelf für die Sekundarstufe I „wäre ohne die Unterstützung durch Respekt.net wohl nicht zustande gekommen. Dadurch habe auch ich persönlich erfahren, wie unersetzlich Respekt.net inzwischen geworden ist.
Friedrich Gehart, Vorsitzender des Vorstands des Sir Peter Ustinov Instituts

Fast schon wöchentlich tauchen in den Medien neue Namen von Menschen auf, die den Staat als Selbstbedienungsladen sehen und sich auf Steuerkosten bereichern.
Respekt.net hat dieser korrupten „Elite“, der es an Unrechts-bewußtsein fehlt, etwas entgegenzusetzen: respekt.net fördert Projekte und Ideen, welche sich auf die allgemein-verbindlichen moralischen Werte besinnen, die eine demokratische Gesellschaft regulieren. respekt.net ist ein wichtiger Schritt in Richtung Umverteilung.
Ich gratuliere herzlich zum 1. Geburtstag von respekt.net und wünsche weiterhin viel Erfolg!
Sabine Gruber, Schriftstellerin

silke hassler

Respekt zu haben vor Allem und Jedem ist eine edle Forderung, aber was ist, wenn einem ein Mensch respektlos gegenübertritt? Was ist, wenn einem ein Mensch, der aus einem anderen Land kommt, respektlos gegenübertritt? Ich finde, man kann in einem solchen Moment, jenseits der humanistischen Vornahme, viel über sich selbst lernen.
Silke Hassler, Schriftstellerin

bettina hering

Ohne Respekt gibt es kein zwischenmenschliches Du, das dieser Nähe gerecht wird. Respekt ist der Türöffner zu unserer Umwelt und lässt uns unvoreingenommen daran teilnehmen. Respekt schafft eine gesunde Distanz, über die wirkliche Nähe erst möglich ist. Sie ist eine Tugend sine-qua-non, deren tägliche Anwendung Früchte zeigt, Zufriedenheit bringt und Begegnungen möglich macht.

Bettina Hering, Künstlerische Leiterin Landestheater Niederösterreich

 

 

Mein Respekt gilt all meinen Mitmenschen, allen Geschöpfen und Pflanzen dieser Erde.
Wenn jeder Erdenbürger diesen Respekt vor Mensch, Tier und Umwelt wieder erlangen könnte, dann hätte unsere Erde eine faire Chance für die Zukunft.
Weiters finde ich das alles, was Menschen Freude bereitet und sie glücklich macht ebenfalls Respekt verdient. Deshalb wäre es sehr wichtig für mich wenn dieser Respekt auch meinem Musikgenre, der Schlager und Volksmusik entgegen gebracht werden würde.
Stefanie Hertel, Sängerin

markus hinterhäuser

Jede Gesellschaft muss, um sich zu erhalten, unbedingt jemanden oder etwas respektieren, und zwar so, dass es die ganze Welt überzeugt und nicht die Phantasie Einzelner bleibt. (Fjodor M. Dostojewski)

Markus Hinterhäuser, Pianist und Intendant der Wiener Festwochen

 

Ich finde diese Initiative großartig und stelle fest, dass sich die Vorschläge zur Förderung demokratischer Gesinnung, mehr Solidarität, gesellschaftlicher Verbundenheit mit meiner eigenen Sehnsucht nach Verbesserung unseres Gemeinwesens decken. Als Kulturschaffender liegt mir das Projekt, welches Zugang für alle zu den Bildungseinrichtungen unseres Staates unterstützt, besonders am Herzen. Als Vater zweier Kinder weiß ich wovon ich spreche. Wenn es die Umstände erlauben werde ich am 20.sept anwesend sein. Vielen Dank für ihre Kraft und Energie.
Adi Hirschal, Schauspieler, Musiker, Intendant

paulus hochgatterer

Respekt Kindern gegenüber heißt vor allem, auf unnötige oder verlogene Dinge zu verzichten, zum Beispiel auf übertriebene Empörung oder auf die seltsame Forderung nach der Begegnung auf Augenhöhe. Kinder wollen uns Große weder aufgeregter noch kleiner als wir wirklich sind,sie wollen uns in erster Linie erwachsen.

Paulus Hochgatterer, Facharzt für Kinder und Jugendpsychiatrie und Autor.

Maria-Hofstätter

respektvoller umgang mit sich selbst, den anderen menschen, anderen kulturen und der natur, ist die grundvoraussetzung für ein friedliches soziales miteinander.
eigentlich das selbstverständlichste – und dennoch das schwierigste. eine tägliche herausforderung für jeden einzelnen.

Maria Hofstätter, Schauspielerin

 

Respekt muss eine Grundeinstellung allen Lebewesen und generell jeder Form des Lebens gegenüber sein. Ohne Respekt versinken wir im Dschungel des Chaos. Dieses Denken sollten unsere Kinder von klein auf mit bekommen und wir Eltern sollten es ihnen auch vorleben. Respekt und Empathie sind die Grundpfeiler eines funktionierenden Zusammenlebens!
Marika Lichter

 

Respekt beginnt bei einem selbst. Wer sich selbst nicht achtet, dem wird es schwer fallen, andere zu respektieren.
Respekt bedeutet Rücksicht. Vor allem: Rücksicht aufeinander.
Es gilt daher vom „Ich“ wieder zum „Wir“ zu gelangen.
Das bedingt, anzuerkennen, dass mein Gegenüber – so wie ich – mit unveräußerlicher Menschenwürde ausgestattet ist. Ja, mit Würde.
Und Würde ist nicht die Möglichkeitsform von Sein.
Respekt.net ebnet durch so viele sinnvolle, gemeinsame Aktivitäten den Weg vom „Ich“ zum „Wir“, schärft mein Bewusstsein für Rücksichtnahme und ist ein gelungener Beweis dafür, dass sich Respekt lohnt.
Denn wer auf andere, ihr Denken und Fühlen achtet, der lernt dazu. Daher gilt auch: wer respektlos agiert, handelt unklug. Da ist es doch viel gescheiter Respekt.net zu unterstützen.
Michael Kerbler, Journalist

 

Alle Initiativen, die gegenseitigen Respekt, Chancengleichheit und Stärkung der Demokratie, Umweltschutz und Sicherung des Sozialstaates zum Ziel haben, sind es wert, unterstützt zu werden, und brauchen Beachtung in der Öffentlichkeit.
Deshalb: Alles Gute für den 1. Tag des Respekts in Wien!
Maria Eliskases-Linschinger, Autorin

 

Wenn Menschen etwas Gutes tun, gebührt ihnen nicht Dank sondern Respekt. Die Basis des Zusammenlebens oder auch des Nebeneinanderlebens kann nur Respekt vor einander sein.
Mehr Respekt und nicht nur Toleranz wäre wichtig.
Haya und Samy Molcho

Die meisten von uns können etwas beitragen – manche durch ihr finanzielles Engagement, andere durch Zuwendung, also das Spenden von Zeit oder von Aufmerksamkeit. All dies bezeugt Respekt.
Respekt und Unterstützung verdienen all jene, die sich heute in unserer Gesellschaft engagieren. Das erschöpft sich keineswegs in karitativer Tätigkeit.
In der Regel geht es dabei um die Verwirklichung sozialer und zivilgesellschaftlicher Projekte, für die es weder öffentlich-rechtliche noch funktionierende marktwirtschaftliche Lösungen gibt.
In dieser „Lücke“ gibt es entweder zivilgesellschaftliche Angebote – oder gar keine. Und diese Lücke wächst durch den Konsolidierungsdruck auf unsere Staatsfinanzen und den Rationalisierungsdruck in der Privatwirtschaft. Deshalb brauchen wir mehr Engagement all jener, die es sich leisten können.
Respekt ist der erste Schritt auf diesem Weg: am „Tag des Respekts“ und an allen anderen 364 Tagen des Jahres.
Rainer Münz, Akademischer Direktor der Erste School of Banking and Finance

Für mich ist das Thema Respekt ein weites Feld. Respekt anderen Menschen gegenüber, ob alt oder jung, Respekt vor dem Leben, Respekt vor unserer Mutter Natur. Und, wenn nicht vor Allem, der Respekt, den wir uns selbst entgegenbringen. Ich bin der Meinung, dass wir ohne Selbstrespekt gar nichts und niemandem wirklichen Respekt entgegenbringen können. Ehrfurcht vielleicht, auch Angst als Respekt getarnt, aber wirklichen, aufrichtigen Respekt? Auch Liebe ist für mich ohne Respekt undenkbar. Wenn wir Menschen dies lernen würden, so würden Eigenverantwortung und innere Freiheit entstehen und ich glaube, dass diese für die Welt und die Menschen, die in ihr Leben sehr heilsam wären.
Antonia Osond Reinaas

Respekt, das bedeutet für mich: Wertungsfrei hinschauen und hinhören. Erst wenn wir uns dem anderen von Grund auf öffnen, können wir zu jenem Verständnis gelangen, aus dem echter Respekt entsteht. Diese Haltung braucht viel Mut. Sich offen zu begegnen und das „Risiko“, verändert zu werden, in Kauf zu nehmen ist eine der größten, wahrhaftigsten Heldentaten, zu denen Menschen fähig sind.
Barbara Pachl-Eberhart, Autorin

„Respekt.net“ ist eine Initiative, die zur rechten Zeit kommt. In einer Periode des sich allmählich zurückziehenden Staates ist es – in manchen Bereichen – möglich, dass engagierte Teile der Zivilgesellschaft Aufgaben übernehmen, die in der Vergangenheit traditionell der öffentlichen Hand zugerechnet wurden – wie die Förderung von Forschungs- und Sozialprojekten. „Respekt“ verdient Respekt – und Unterstützung.
Anton Pelinka, Professor of Political Science, Central European University

A 4540413

Respektvoll behandelt zu werden ist für PatientInnen von großer Wichtigkeit! Häufig wenden sich Menschen an die Wiener Patientenanwältin, weil sie sich im Rahmen ihrer Behandlung in ihrer Ehre und Integrität verletzt fühlen. Distanzloses Verhalten, entwürdigende Statements und Arroganz seitens der Ärzteschaft oder der Pflege stellen außerdem die Heilung in Frage.

Respekt.net unterstützt Menschen, selbst achtsam zu sein und Achtsamkeit einzufordern. Das ist sehr zu begrüßen! Wer geachtet ist, hat nämlich Augenhöhe in der Kommunikation. Wenn es um die eigene Gesundheit geht ist das unverzichtbar!

Dr. Sigrid Pilz, Patientenanwältin

Respekt ist für mich die soziale, innere Verpflichtung, einen Menschen in seinen Werten, Bedürfnissen, Interessen und Erwartungen zu achten und das tägliche Miteinander sozial verträglich zu gestalten. Es ist für mich besonders anerkennenswert, dass die Initiative ResPAKT mit all´ ihren Mitgliedern, Förderern, Interessenten sich diesem Gedanken ehrenamtlich verpflichtet hat. ResPAKT wünsche ich einen steten Zuwachs an Menschen, die sich dafür engagieren. Es tut nicht nur Not, sondern es ist ein besonderes Zeichen, das deutlich macht, worauf wir alle gegenseitig noch mehr achten sollten: auf gegenseitigen Respekt
Ulf D. Posé, Präsident Ethikverband der Deutschen Wirtschaft e.V.

Respekt wird oft mit Achtung verwechselt. In Wahrheit bedeutet Respekt Rücksicht. Der Rücksichtnahme geht die Bereitschaft voraus, die Welt auch durch die Augen des Gegenübers sehen zu wollen. Um so zu handeln, wie man selbst behandelt zu werden wünscht.
Mit freundlichem Gruß und dem Wunsch für gehörige Resonanz für diese wesentlichen Themen.
Ulrich Reinthaller, Schauspieler

Respekt.net müsste man erfinden, wenn es diese Plattform nicht schon gäbe.
Es ist ein ganz wichtiger Beitrag zur Stärkung der Zivilgesellschaft! Gratuliere!
Ihr Wilhelm Resetarits

 

Respekt ist eine ernste Sache, und der Umgang vieler Menschen mit anderen ist ziemlich traurig. Manchmal hilft vielleicht schon ein Lächeln, und wenn man über sich selbst mehr lachen kann als über andere… weil das Leben, in seiner ganzen Vielfalt, schön ist.
Eva Rossmann, Schriftstellerin
Foto © Cornelia Krebs

Willibald Lassenberger, ein Künstler der Stiftung de la Tour in Kärnten, hat vor vielen Jahren ein Bild zum Thema. „Schöpfung des Menschen“ gemalt. In einen völlig schwarzen Hintergrund plaziert er den Menschen im Zentrum des Bildes. Der Kopf ist eine Sonne, die in diese Finsternis hineinleuchtet und das Dunkel erhellt.
Ein unglaublich optimistisches Menschenbild. Wir sind Licht der Welt. Wir sind ausgestattet mit Herz und Hirn. Wir können dichten, denken, musizieren. Wir können träumen, hoffen, glauben, lieben. Aber wir können auch ganz anders. Die Erfahrungen aus Geschichte und Gegenwart lehren uns Gegenteiliges. Wir sind korrupt, verlogen, gierig, machthungrig, fanatisch. Wir können über Leichen gehen. Wir können rücksichtslos und bestialisch sein.
Die Initiative respekt.net ist für mich ein Lichtblick, eine Sonne, die in so manche Dunkelheit unserer Gesellschaft hineinleuchtet und mit den vielfältigen Projekten ermutigt, sich selber einzubringen und zu beteiligen. Es ist gleichzeitig ein Wachrütteln gegen eine lähmende und resignative Haltung nach dem Motto: „da kann man sowieso nichts machen.“
Respekt.net motiviert und fordert heraus, gesellschaftliche Entwicklung nicht nur vom Balkon aus zu kommentieren, sondern selber aktiv zu werden. Es gibt viel zu tun, um das Zusammenleben zu verbessern, Isolationen und Resignationen aufzubrechen, Fremdenangst zu überwinden und ein würdevolles und respektvolles Miteinander zu fördern.
Ich gratuliere dem unglaublich innovativen und mutmachenden, Projekt Respekt.net zum Jahrestag und danke für die bisherigen Projekte. Ich wünsche für die Zukunft weiterhin so viel Zuspruch, starke Strahlkraft und engagierte Beteiligung im Bemühen um eine humanere Gesellschaft in der Beziehungen mehr zählen als Leistung und Kapital.
Manfred Sauer, Superintendent

david schalko

In Zeiten einer moralisch auf vielen Ebenen versagenden Politik, liegt es zunehmend an uns als Zivilgesellschaft, wichtige Akzente zu setzen. Respekt ist dabei der grundlegende Begriff, er leitet sich u.a. von berücksichtigen ab und geht mit Wertschätzung einher. Respekt.net gibt Ihnen viele Möglichkeiten, Ihre Eigenverantwortung sinnvoll wahrzunehmen. Eine Gesellschaft ohne Respekt ist eine Gesellschaft, in der man sich gegenseitig verachtet. Es liegt an uns, das große Schiff Gesellschaft nicht in diese Richtung abdrehen zu lassen“

David Schalko, Autor und Regisseur

2012 Robert Schindel DSC_3229

Respekt ist ein Menschenrecht.

Robert Schindel, Autor

 

rudolf scholten_2281238

Respekt ohne Engagement füreinander ist zynisch. Respekt mit Engagement ist „respekt.net“

Rudolf Scholten, Vorstandsdirektor Kontrollbank

Respekt und Mut zum Fremd sein bedeutet immer auch einen Weg der Neugier, zu Entdeckungen, zum Fortschritt. Ich appelliere an den blanken Egoismus: Wenn wir so genannte Fremde nicht mit Respekt empfangen, ihnen Arbeit ermöglichen und Heimat geben, programmieren wir den nationalen Selbstmord. Das Ziel kann also nur lauten: Integration der eigenen Widersprüche, letztlich: Integrationsfähigkeit der Gesellschaft.
Michael Schottenberg, Volkstheaterdirektor

franz schuh

Respekt hat – wie es bei den meisten Begriffen zutrifft, die einen sozialen Sinn beanspruchen – eine ambivalente Bedeutung. Einerseits ist Respekt doch das, was die Obrigkeit gerne fordert, vor allem in den Fällen, in denen sie ungestört und unkritisiert und wie gehabt weitermachen will. Die englische Redewendung „to command respect“, Respekt verlangen, enthält diesen Befehlston nicht mehr bloß unterschwellig.
Unter Respekt kann man aber auch – andererseits – das Gegenteil davon verstehen, eben kein Oben und Unten, sondern eine (angestrebte) Gleichrangigkeit und Gegenseitigkeit, in der Menschen einander begegnen (wollen). Vielleicht sollte man statt Gleichrangigkeit, statt Oben und unten, diese Art von Respekt überhaupt jenseits der Hierarchien von Hautfarbe, Religion, Nation, sozialer und ökonomischer Stellung einordnen: In dieser Hinsicht wäre Respekt eine Chance, eine Utopie, in der Menschen einander ohne Distinktionsmerkmale begegnen, also ohne den berechnenden Einsatz der Unterschiede, die zwischen ihnen bestehen.

Franz Schuh, Schriftsteller

Frauen und Männer wollen in Wahrheit Tag und Nacht das immer Gleiche voneinander – Respekt. Respekt vor einander, vor der Natur und zu allererst vor uns selbst. Wer sich selbst respektiert, kann weder nach oben buckeln noch nach unten treten. Auch wenn wir uns mit Hannah Arendt daran erinnern, dass wir nicht das Recht haben, zu gehorchen, bleibt als einzige Umgangsform – Respekt.
Harald Sicheritz, Autor und Regisseur

Diese Initiative verdient in der Tat allergrößten RESPEKT und die Projekte sind jede Unterstützung wert.
Alles Gute zum 1.Geburtstag -ad multos annos-
Gernot Sonneck, em. o. Univ.- Prof.
Kriseninterventionszentrum

 

Gerade heute, wenn es mitten in Wien zu antisemitischen Beschimpfungen eines Rabbiners kommt und dies keinen großen öffentlichen Aufschrei auslöst, ist ein Reflektieren über den Respekt zwischen den Kulturen, Religionen, Traditionen unumgänglich. Aufeinander Zugehen, Gemeinsames finden, statt Trennendes suchen, ist ein essentieller Bestandteil, besonders in Wien, das seit jeher ein Schmelztiegel der Kulturen war.
Dr. Danielle Spera, Direktorin Jüdisches Museum Wien

Respekt.net ist für mich eine einzigartige Möglichkeit aktiv an der Gestaltung unserer Welt mitzuarbeiten. Die Zeiten sind vorbei, in denen wir alle paar Jahre das Kreuz bei dieser oder jener Partei gemacht und dann die Hände in den Schoß gelegt haben. Unzufriedenheit und Ohnmacht können auf dieser Plattform sich in eigenverantwortliche Initiativen und Solidarität wandeln. Das finde ich gut, zukunftsorientiert und kraftvoll! Auf geht’s.
Katharina Stemberger, Schauspielerin

Daseinsfreude entsteht nicht durch Besitz, Macht oder Prestige, sondern allein durch Beziehungen mit Menschen, denen man Respekt entgegenbringt und von denen man sich respektiert weiß…
Professor Rudolf Taschner, Mathematiker

 

peter turrini

„Für mich ist die Fähigkeit, Respekt für andere aufzubringen, eine Frage meiner jeweiligen Verfassung. Manchmal bin ich gänzlich respektlos mir selbst gegenüber und diese Respektlosigkeit überträgt sich dann auch auf andere. Ich bemühe mich sehr, den Menschen gegenüber respektvoll zu sein, auch mir gegenüber.“

Peter Turrini, Schriftsteller

Geklagt wird oft. Über Werteverfall, Intoleranz oder mangelnde Solidarität in unserer Gesellschaft. Respekt.net klagt nicht, sondern handelt. Menschen stehen auf und treten für ihre Überzeugung ein. Viele der unterstützten Projekte zeigen, dass sie damit gerade jenen eine Chance geben, die das schwere Los tragen, chancenlos geboren worden zu sein. Respekt.net verdient Respekt und viele UnterstützerInnen.
Barbara van Melle

ilija trojanow 2007 zŸrich

RESPEKT IST, den Anderen nicht nur als Fremden zu sehen.

RESPEKT IST, lernen anstatt nur belehren zu wollen.

RESPEKT IST, das Trennende als momentane Differenz zu erachten.

Ilija Trojanov, Autor

 

 

Alexander van der Bellen, 28.11.2005

Einander „respektieren“ – was ist das alles?  Ich vermute: einander zuhören / ernst nehmen / be-rücksichtigen, aufeinander Rücksicht nehmen, sich in die andere Person versetzen können (und wollen) … Unabhängig von Herkunft und Hautfarbe etc. der/des Anderen, versteht sich.

Eine sehr schöne Initiative, aus dieser Haltung oder Einstellung einen Verein zu formen und, vor allem, eine Spendenplattform und Projektbörse; Crowdfunding bewährt sich offenbar. (Und ist auch sehr notwendig, wenn der Markt versagt und der Staat glaubt kein Geld zu haben.) Dieses innovative Engagement beeindruckt mich sehr.

A. Van der Bellen, Abgeordneter zum Gemeinderat/Landtag in Wien